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Kredit in Fremdwährung: Unsere 5 Tipps

Möchten Sie einen Kredit in Fremdwährung aufnehmen? Entdecken Sie unsere 5 Tipps, um die Kosten zu senken und Ihren Kredit erfolgreich abzuschließen.

Auch wenn Wechselkursschwankungen manche Grenzgänger dazu veranlassen können, einen Kredit in Fremdwährung aufzunehmen, bleibt ein solches Finanzgeschäft trotz der Stärke des Schweizer Frankens mit Risiken verbunden. Hier sind daher 5 Tipps, um die Unsicherheit zu verringern und die Verwaltung Ihres Fremdwährungskredits zu optimieren.

#1 Das Wechselkursrisiko berücksichtigen

Das Erste, woran man denkt, wenn man einen Kredit in Fremdwährung aufnimmt, ist natürlich das Wechselkursrisiko zwischen den beiden betroffenen Währungen. Auch wenn das kreditgebende Institut verpflichtet ist, den Kreditnehmer darüber zu informieren, ist es für Grenzgänger dennoch wichtig, mögliche Schwankungen im Voraus zu berücksichtigen.

In den letzten 10 Jahren schwankte das Währungspaar EUR/CHF zwischen einem Höchststand von 1,50 und einem Tiefststand von 0,84… Es ist daher von entscheidender Bedeutung, so genau wie möglich (und anhand verschiedener Anlageszenarien) abzuschätzen, wie sich Wechselkursschwankungen auf die Höhe Ihrer monatlichen Raten und die zu zahlenden Zinsen auswirken werden, damit Sie im Falle einer ungünstigen Wechselkursentwicklung nicht in Schwierigkeiten geraten.

Am besten fordert man beim Kreditinstitut Unterlagen zur Simulation der Kreditrisiken an, aus denen die wirtschaftlichen Auswirkungen bei einer ungünstigen Wechselkursentwicklung von 10 %, 20 % oder sogar mehr hervorgehen.

Anmerkung: In Frankreich betont die Aufsichts- und Abwicklungsbehörde (ACPR, Banque de France) seit 2012, wie wichtig Transparenz und Aufklärung seitens des Kreditgebers sind, insbesondere bei Fremdwährungskrediten mit einem Wert von über 75.000 €.

#2 Sein Kreditnehmerprofil kennen

Um einen Kredit zu erhalten und einen ausländischen Kreditgeber zu überzeugen, ist es heute mehr denn je notwendig, eine beträchtliche Eigenkapitalbeteiligung nachzuweisen. Wenn Sie Ihre finanziellen Möglichkeiten kennen, können Sie diesen Betrag leichter festlegen.

Darüber hinaus beeinflussen weitere Faktoren Ihr Kreditnehmerprofil, nämlich Ihre Kreditwürdigkeit, die gewünschte Laufzeit des Kredits sowie das Projekt, das Sie mit diesem Darlehen finanzieren möchten. All diese Kriterien sollten Sie bei Ihren Berechnungen berücksichtigen.

Zur Erinnerung: Im Allgemeinen gilt, dass Ihre maximale Schuldenquote 30 % Ihres Gesamteinkommens nicht überschreiten sollte. Diese Schätzung hilft Ihnen dabei, den Kreditbetrag zu ermitteln, auf den Sie Anspruch haben.

Bei der Ermittlung Ihres Einkommens werden insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt:

  • die Gehälter;
  • die Renten;
  • die eingenommenen Mieten;
  • die Renten. 

Auch hier gilt – wie bei der Entwicklung des Wechselkursrisikos –, dass Sie durch die Vorausschau auf die Entwicklung Ihrer Einnahmen- und Ausgabenquellen bei Ihrem Bankberater an Glaubwürdigkeit gewinnen und gleichzeitig die Tragfähigkeit Ihres Vorhabens untermauern.

#3 Informieren Sie sich über das verfügbare Angebot

Es gibt verschiedene Zinsarten, zu denen das Kreditinstitut seinen Kunden die Rückzahlung eines Kredits ermöglicht. Festzins, variabler (oder anpassbarer) Zins, Zinsobergrenze … Sie können je nach Ihren individuellen Bedürfnissen die für Sie passende Option wählen. Dabei kommt es darauf an, das Risiko einzuschätzen, das Sie in den kommenden Jahren eingehen möchten, und zwar unter Berücksichtigung Ihrer verfügbaren finanziellen Mittel.

Zu beachten ist außerdem, dass Grenzgänger, die einen Immobilienkredit aufnehmen möchten, unter bestimmten Voraussetzungen einen zinslosen Kredit (PTZ) beantragen können:

  • zum ersten Mal eine Immobilie kaufen (Erstkäufer sein);
  • Neues kaufen;
  • unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze bleiben, die sich nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder und der Region richtet, in der die Immobilie erworben wird.

#4 Die richtige Kreditversicherung abschließen

Der Abschluss eines Darlehens erfordert mehrere finanzielle Sicherheiten. Zuallererst denkt man an die Bankbürgschaft, die in folgender Form erfolgen kann:

  • eine Bürgschaftsgesellschaft;
  • eine gesamtschuldnerische Bürgschaft;
  • eine Hypothek;
  • ein Geldverleiherprivileg (PPD).

Bitte beachten Sie: Die Kosten für jede dieser Lösungen können stark variieren. Es ist daher ratsam, sich im Vorfeld über die für Ihr Kreditnehmerprofil am besten geeignete Option zu informieren und diesen Betrag in das Gesamtbudget einzubeziehen.

Darüber hinaus ist eine Kreditversicherung für den Fall unvorhergesehener Ereignisse (Unfall, Krankheit, Tod) erforderlich. Diese Versicherung, deren Abschluss von allen Kreditinstituten vorgeschrieben wird, kann entweder in Form eines Gruppenvertrags oder eines Einzelvertrags abgeschlossen werden.

Der individuelle Vertrag ermöglicht es dem Kreditnehmer, die Vertragsbedingungen an seine persönliche Situation anzupassen und so unnötige Kosten zu vermeiden. Er wird von Versicherungsgesellschaften angeboten.

Der Gruppenvertrag ist in der Regel im Angebot der Banken selbst enthalten, weshalb der Abschluss einer solchen Versicherung dem Kunden zusätzliche Verhandlungsmacht bei der Kreditvergabe verschafft. Allerdings ist der Versicherungsschutz eines Gruppenvertrags weniger individuell anpassbar und kann unnötige Kosten mit sich bringen.

Bevor Sie Ihre Entscheidung treffen, sollten Sie daher sowohl Ihre finanziellen Möglichkeiten und Ihren Verhandlungsspielraum als auch die Ausschlussklauseln des Vertrags sowie die Kostenfaktoren berücksichtigen, die sich auf Ihren Versicherungsvertrag auswirken (Gesundheitszustand, Alter des Versicherungsnehmers usw.).

#5 Das Projekt vorausschauend planen

Die Laufzeit des Fremdwährungskredits hat einen großen Einfluss auf den Gesamtkreditbetrag. Während die Laufzeit bei einem Immobilienkredit in der Regel 20 bis 25 Jahre beträgt, kann es sinnvoll sein, diese zu verkürzen. Allerdings sollten Faktoren wie die Tilgungsdauer und der Zinssatz berücksichtigt werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird…

Um Sie auf dem Laufenden zu halten, muss Ihnen der Kreditgeber jedes Jahr ein Dokument zur Verfügung stellen, in dem die noch ausstehende Restschuld, die verbleibende Laufzeit sowie die Entwicklung des Wechselkurses seit Vertragsunterzeichnung aufgeführt sind.

Da sich die wirtschaftliche Lage ändern kann, sollten Sie nicht zögern, den Zinssatz Ihres Darlehens bei Bedarf (und sofern möglich) neu zu verhandeln oder das Darlehen sogar vorzeitig zurückzuzahlen. Gleiches gilt für die Kreditversicherung: Das französische Gesetz vom 26. Juli 2014 erlaubt es beispielsweise, die Versicherung bis zu einem Jahr nach Vertragsabschluss zu wechseln, sofern der Versicherungsschutz gleichwertig oder besser ist.
Die Kriterien, die sich auf einen Fremdwährungskredit auswirken, sind zahlreich und komplex. Daher unterstützt Sie b-sharpe bei der Verwaltung Ihres Fremdwährungskredits.

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