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Finanzen & Steuern

Was sind IBAN und BIC? Wie funktionieren sie?

Bevor wir uns genauer ansehen, was in einer IBAN und einem BIC enthalten ist, ist es wichtig zu verstehen, was das eigentlich ist.

IBAN ist die Abkürzung für „International Bank Account Number“ (internationale Bankkontonummer). Es handelt sich also um einen internationalen Standard für die Bezeichnung eines Bankkontos, der eine vollständige, einheitliche und eindeutige Identifizierung eines Bankkontos ermöglicht, unabhängig davon, in welchem Land und bei welcher Bank dieses Konto geführt wird.

Dieses System gibt es erst seit 1997 und wird heute in rund fünfzig Ländern weltweit eingesetzt

BIC ist die Abkürzung für „Business Identifier Code“ (Bankidentifikationscode). Auch hierbei handelt es sich um einen Standard, der einen universellen Identifikationscode für Bankinstitute definiert. Jede im SWIFT-System registrierte Bank verfügt über einen eindeutigen BIC-Identifikationscode.

Diese beiden Elemente wirken zusammen, um eine Finanztransaktion erfolgreich, schnell, sicher, zuverlässig und nachvollziehbar abzuwickeln.

Wie lauten die Regeln für die Bildung der IBAN und des BIC? Welche Bestandteile enthalten diese beiden Codes?

Der Aufbau einer IBAN ist genau festgelegt.

Die Länge einer IBAN hängt vom Land ab, in dem das Bankkonto geführt wird. Sie reicht von 14 bis 34 Zeichen. Eine Schweizer IBAN hat beispielsweise 21 Zeichen, eine französische IBAN 27 und eine deutsche IBAN 22.

Abbildung 1
Abbildung 2

Der Aufbau einer IBAN ist fest vorgegeben, auch wenn zusätzliche Informationen enthalten sein können. Da jede IBAN das Land, die Bank und das Zielkonto angibt, ist sie somit eindeutig.
Je nach Land kann die IBAN zusätzliche Informationen enthalten. In Frankreich lässt sich beispielsweise die Bankfiliale ermitteln, bei der ein Bankkonto geführt wird.

Auch die Zusammensetzung eines BIC ist genau festgelegt.

Ein BIC hingegen hat eine einheitliche Standardlänge, die sich weder nach dem Sitzland noch nach der Bankfiliale richtet.

Es ist jedoch üblich, dass ein Bankinstitut einen BIC-Code ohne den Zweigstellencode angibt, da dieser lediglich eine geografische Angabe darstellt und pauschal durch „XXX“ ersetzt oder gar nicht angegeben werden kann.

Wie überprüft man eine IBAN?

Bei b-sharpe überprüfen wir systematisch die IBAN, die Sie in Ihrem Kundenbereich eingeben. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Websites, auf denen Sie die IBAN eines Lieferanten oder eines Ihrer Kunden überprüfen oder berechnen können.

Wir empfehlen beispielsweise die Nutzung von „IBAN Calculator“. Diese Website bietet eine umfassende Abdeckung und eine hohe Zuverlässigkeit bei der Überprüfung von IBANs.

Wo finde ich unsere IBANs?

Unsere IBAN-Nummern für Überweisungen finden Sie direkt in Ihrem Kundenbereich unter der Rubrik „b-sharpe-Bankkonten“. Wir haben eine Anleitung für Sie vorbereitet, die Ihnen hilft, die IBAN-Nummern in Ihrem Kundenbereich zu finden.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit dem RIB

Die Bankverbindung (RIB) ist ein von der Bank ausgestelltes Dokument, das alle Informationen zu Ihrem Bankkonto enthält. Es umfasst in der Regel nicht nur Ihre IBAN und Ihren BIC, sondern auch Ihren Namen, Vornamen, Ihre Adresse sowie Ihre Kontonummer und den Namen und die Adresse des Kreditinstituts.

Für die Durchführung einer Überweisung sind lediglich die IBAN, der BIC, der Name des Empfängers und dessen Adresse erforderlich. Alle weiteren Angaben sind rein ergänzender Natur.

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