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Finanzen & Steuern

Alles, was Sie vor einer Devisentransaktion wissen müssen

Führen Sie Devisengeschäfte durch oder suchen Sie nach der besten Lösung für den Devisenhandel? Dazu ist es wichtig, genau zu verstehen, wie der Devisenmarkt funktioniert und welche Gebühren Finanzintermediäre erheben können.

Wir haben eine Liste mit vier Punkten zusammengestellt, die Sie vor der Durchführung Ihrer Devisengeschäfte kennen und prüfen sollten. Diese Informationen verschaffen Ihnen einen besseren Überblick über Ihre Transaktionen, die angewandten Margen und Gebühren und helfen Ihnen dabei, die beste Lösung für Ihren Devisenhandel zu finden.

Wie funktioniert der Devisenmarkt?

Der Devisenmarkt (FOREX) ist ein außerbörslicher Markt (auf Englisch „Over the Counter“). Diese Art von Markt zeichnet sich durch ihre Dezentralität aus. Kauf- und Verkaufsaufträge sind daher auf mehrere Handelsplätze verteilt, sodass es vorkommen kann, dass ein Wertpapier zur gleichen Zeit unterschiedliche Kurse aufweist.

Der Referenzzinssatz, auch Interbankenzinssatz genannt, ist der Zinssatz, zu dem die großen internationalen Banken kurzfristig Devisen untereinander handeln. Die Marktteilnehmer (Banken, Broker, Devisenvermittler usw.) stützen sich auf diesen Interbankenzinssatz, um ihren Kunden einen Kurs anzubieten. Die von den verschiedenen Instituten angebotene Marge ist sehr unterschiedlich (vom Einfachen bis zum Dreifachen), da es auf dem Devisenmarkt keine Regulierung gibt. Man muss sich auch bewusst sein, dass die Institute ihre Margen systematisch auf der Grundlage des Interbankenzinssatzes festlegen.

Bei einem Umtausch von 5’000 CHF in EUR zu einem Interbankkurs von 1,1065 könnte der Kunde daher je nach Wahl des für den Devisenumtausch genutzten Instituts zwischen 4’518,75 EUR und 4’430,27 EUR erhalten. Dies lässt sich dadurch erklären, dass der vom Anbieter angewandte Kurs (Interbankkurs + Marge) zwischen 1,1065 und 1,1286 schwanken würde.

4 Punkte, die Sie vor einer Devisentransaktion prüfen sollten 


Um zu verstehen, wie der Währungsumtausch funktioniert, finden Sie hier unsere Liste mit vier Punkten, die Sie bei der Durchführung Ihrer Devisentransaktion berücksichtigen sollten. Wenn Sie diese Informationen mit Ihrer derzeitigen Devisenhandelsplattform abgleichen, erhalten Sie ein besseres Verständnis der Tarife (Spannen, Gebühren), die bei Ihren Transaktionen anfallen. So können Sie auch verschiedene Anbieter vergleichen und die beste Wahl treffen, die Ihren Erwartungen und Bedürfnissen entspricht.

1) Den Interbankenzinssatz kennen

Es ist von entscheidender Bedeutung, den aktuellen Interbankenzinssatz zu kennen, da Sie so die verschiedenen Institute wirklich miteinander vergleichen können. Im Allgemeinen geben die Umrechner der Banken oder Wechselstuben diesen Zinssatz leider nicht an, sondern den Zinssatz inklusive Marge. Wir empfehlen Ihnen die Websites und mobilen Apps von Investing und TradingView, die besonders umfassend sind.

2) Die vom Devisenvermittler angewandten Margen kennen

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Vermittler den Interbankkurs zugrunde legt, ohne zu seinem Vorteil eine versteckte Marge darauf aufzuschlagen. Beispiel: Der offizielle Interbankensatz für das Währungspaar EUR/CHF liegt bei 1,1065, während Ihr Vermittler einen Interbankensatz (ohne seine Marge) von 1,1075 für den Kauf von Euro verwendet. Ihnen wurde bereits ohne Ihr Wissen eine Marge von 10 Basispunkten auferlegt.

Wichtig: Vergessen Sie nicht, die Gebühren zu prüfen, die bei Ihrem Devisengeschäft anfallen können. Diese können je nach Währung oder Devisenvermittler variieren.

3) Verstehen, wie „Kauf und Verkauf“ funktionieren

Den Mechanismus des Kaufs und Verkaufs verstehen und kennen und insbesondere den Zweck Ihrer Transaktion, um die von Ihrem Vermittler berechnete Marge zu ermitteln. Der Devisenmarkt wird stets durch standardisierte Währungspaare wie EUR/CHF dargestellt, wobei der Euro als Basiswährung und der Schweizer Franken als Gegenwährung fungieren.

Wenn Sie beispielsweise Schweizer Franken umtauschen möchten, bedeutet dies, dass Sie diese verkaufen. Folglich ist die Währung, die Sie erhalten (in diesem Beispiel Euro), diejenige, die Sie kaufen.

Diese Art der Berechnung lässt sich auf alle Währungspaare anwenden. Wichtig ist, dass Sie wissen, in welche Richtung Ihre Transaktion geht (Kauf/Verkauf) und welche Währung die Basiswährung und welche die Gegenwährung ist.

3.1 Verkauf der Notierungswährung (EUR / CHF)

Wenn Sie Schweizer Franken verkaufen, um sie in Euro umzutauschen (Kauf von Euro), müssen Sie den Interbankenkurs (1,1065) mit der Marge Ihres Vermittlers multiplizieren. 

Beispiel: b-sharpe berechnet bei Transaktionen unter einem Gegenwert von CHF 50’000 eine Marge von 0,5 % auf den Interbankenzinssatz.

Ihr Kurs für den Verkauf von CHF 5’000 gegen EUR beträgt:
1,1065 x (1+0,5 %) = 1,1065 x 1,005 = 1,1120.

Sie erhalten somit 5’000 / 1,1120 = 4’496,40 EUR.

3.2 Verkauf der Basiswährung (EUR/CHF)

Wenn Sie hingegen Euro verkaufen, die Sie in Schweizer Franken umtauschen möchten (Kauf von Schweizer Franken), müssen Sie den Interbankkurs durch die Marge Ihres Vermittlers dividieren. 

Ihr Kurs für den Verkauf von 5’000 EUR gegen CHF beträgt:

 1,1065 / (1+0,5 %) = 1,1065 / 1,005 = 1,1010.

Dementsprechend erhalten Sie 5000 EUR x 1,1010 = 5’505,00 CHF

4) Sich von der Qualität der vom Devisenvermittler angebotenen Dienstleistung überzeugen

Ein letzter, entscheidender Punkt ist der Service, den Ihr Vermittler Ihnen bieten kann, insbesondere in Bezug auf Schnelligkeit, Erreichbarkeit, Transparenz und Beratung. Es ist daher wichtig, eine Institution zu wählen, die Ihren Erwartungen gerecht wird und Ihre Fragen beantworten kann.

Bei b-sharpe begleitet Sie unser Kundenservice von der Registrierung bis zur Abwicklung Ihrer Transaktionen und bietet Ihnen einen transparenten, effizienten und stets verfügbaren Service. Wir bieten Ihnen außerdem die Möglichkeit, Ihren Wechselkurs im Voraus festzulegen, damit Sie die volle Kontrolle über Ihre Transaktion haben. Dies geschieht ohne zusätzliche Kosten. Sie können unsere Bewertungen auf Trustpilot einsehen, die die Zufriedenheit unserer Kunden widerspiegeln. 

Fazit

Die beste Option für Ihren Währungsumtausch zu finden, ist nicht unbedingt einfach, und wir hoffen, dass unser Artikel Ihnen hilft, die Funktionsweise des Währungsumtauschs besser zu verstehen. Zögern Sie im Zweifelsfall nicht, sich direkt an den Anbieter zu wenden: Wir bei b-sharpe stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihnen die wesentlichen Informationen zu liefern, die Sie für Ihre Entscheidung benötigen!

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